Die Gründung
Kellerbrüder treffen Küchenschwestern. Was an einem kalten Novembertag 2003 ganz bluesig bei einem Kaffee unter zwei Freunden begann, endete bereits wenige Stunden (und einige Getränke) später mit einem zukunftsweisenden Kaffeesatz, aus dem allerdings nicht "Blues", sondern bereits "Soul" zu lesen war. Eine alte Idee war neu geboren und damit lief auch schon der Motor, der aus unterschiedlichsten Ecken Leute hervorholte und antrieb, um miteinander zu soulen. So fing eine musikalische Reise in die späten 50er und die 60er Jahre an, sozusagen an die "Quelle der Seele." Heute vereinigt die Band zehn Musiker mit individuellem Background, sei es nun eine fundierte Ausbildung an der Jazz-Schule, das Tummeln auf internationalen Bühnen oder schlicht die Begeisterung für energiegeladene, beseelte Musik.
Der Sound
Das Repertoire von The Basement Brothers feat. The Kitchenettes besticht durch den Mix aus Leckerbissen der wohl bekanntesten Küche des Soul, dem Motown Label, aber auch aus Northern Soul Perlen, wie sie in gut sortierten Vinylsammlungen aufgestöbert werden können. Songs wie The Snake von Al Wilson, Camel Walk von The Latinaires, Fever von Peggy Lee, The Basement von Sugarpie de Santos oder Feeling Good von Nina Simone lassen die Herzen höher schlagen und die Hüften weiter schwingen.
Also: Was will man mit einer vierköpfigen Rocktrötencombo, wenn man einen zehnköpfigen Dampfkochtopf voll Soul haben kann. Zieht den Helm an!
Die Band
Es jauchzt in der Küche... Was wäre Soul ohne Gesang, ohne die Songtexte über grosse Leidenschaft, schmerzhafte Liebschaften, Verlassen und Verlassenwerden? Während die Lead-Vocals die grossen Gefühle verkörpern, einen zum Jauchzen, zum Weinen und zum Lachen bringen können, geben die Backing-Vocals der Musik die harmonische Vervollkommnung. Ob rauchig warm oder bittersüss, The Kitchenettes sind auf charmante Weise am Puls des Soul.
The Kitchenettes
Lead-Vocals: Nicole Schlachter, Backings: Vanessa Jenzer, Janine Wagner
..und es groovt im Keller: Das Fundament des Soul bilden Bass, Schlagzeug, Gitarre und Keyboard. Der Bass mit seiner Ruhe, seinem ungeheuren Sex-Appeal, auch als Bauch des Soul bekannt; davor legen Gitarre und Keyboard einen warmen, groovigen Teppich, getrieben vom Schlagzeug, wie von einem pochenden Herz, das den Rhythmus in die Beine fahren lässt.
The Basement Brothers
Bass: Christoph Meneghetti, Guitar: Andy Tobler, Keys: Bennet Uk, Drums: Pat Annen, Tenorsax: Silvio Mäder, Altsax: Joel Schmidt, Trombone: Yogi Feyfar
Die Akzente in der Musik werden durch das Saxophon und die Posaune gesetzt. Ständig präsent, haben sie in vielen Songs das erste oder das letzte Wort und sind aus dieser Musik nicht wegzudenken.